Psychoanalytische Paar- und Familientherapie
12 Wochenend-Seminare ab Jan ’27 bis Nov ’29
Das Psychotherapeutische Zentrum PTZ Halle/ S. bietet ab Januar 2027 eine berufsbegleitende Weiterbildung in psychoanalytischer Paar- und Familientherapie an.
Termine der Weiterbildung
- 15./16. Januar ‘27
Psychoanalytisch-beziehungsdynamische Grundlagen
Dozent*nnen: Joseph Kleinschnittger, Renate Querfurth, Simon Guerra, Annegret Guerra - 07./08. Mai ‘27
Beziehungsdynamiken verstehen
Dozent: Prof. Peter Joraschky - 03. /04. September ‘27
Grundkonzepte der Familientherapie
Dozent: Prof. Dr. Günter Reich - 12./13. November ‘27
Der familientherapeutische Prozess
Dozent: Prof. Dr. Günter Reich - 14./15. Januar ‘28
Familientherapie und besondere Herausforderungen
Dozentin: Antje von Boetticher - 28./29. April ‘28
Paardiagnostik und Konzepte der Paartherapie
Dozent: Dr. Jörg Fertsch-Röver - 01./02. September ‘28
Der paartherapeutische Prozess
Dozent: Dr. Jörg Fertsch-Röver - 24./25. November ‘28
Eltern-Säuglings-Kleinkind-Therapie
Dozent: Michael Stasch - 16./17. Februar ‘29
Paar- und Familientherapie der Gegenwart
Dozent*nnen: Prof. Dr. Angelika Walser, Dr. Bernadette Breunig; Mari Günther - n. b.
Paargruppentherapie
Dozent: Dr. Herrmann Staats - n. b.
Umgang mit Erkrankungen in der Familien- und Paartherapie Teil I
Dozent: Prof. Dr. Günter Reich - 16./17. November ‘29
Umgang mit Erkrankungen in der Familien- und Paartherapie Teil II
Dozent*in: n.n.
Weiterbildungsort
Psychotherapeutisches Zentrum Halle/S. GmbH
Merseburger Str. 52
06110 Halle/S.
Kontakt
Dipl. Psych. Simon Guerra
Tel.: 0345 / 69 49 677
E-Mail:
Kosten
Gesamtkosten insgesamt 3780,- € (zzgl. Honorar für Supervision):
• Organisationsgebühr zu Beginn der Ausbildung 80,- €
• Aufnahmeinterview 100,- €
• pro Wochenendseminar 300,- € (225,- € Theorie, 75,- € Selbsterfahrung)
Bei Einmalzahlung des Betrages im Block, reduziert. sich der Betrag auf 3600,- €
Inhalt/Ziele
Den TeilnehmerInnen wird ein Zugang bezüglich des Verstehens krankheitserzeugender und aufrechterhaltender interpersonaler Beziehungsstrukturen vermittelt. Zentral ist dabei die Bedeutung des Unbewussten in Übertragung und Gegenübertragung. Die interpersonale Beziehungsdynamik ist geprägt von unausgesprochenen Wünschen, ungelösten Konflikten und unverarbeiteten Traumata sowie deren Abwehr. Es können transgenerationale Aufträge, unbewusste Übertragungen, Erwartungen und Delegationen eine Rolle bei der Entstehung von Blockaden und Kollusionen in familiären und Paarbeziehungen spielen.
In der Weiterbildung werden psychoanalytisch geprägte Theoriebildungen zur interpersonalen Dynamik bei Paaren und Familien aufgegriffen und auf die heute vielfältigeren familialen Formen von Beziehungsgestaltung und Zusammenleben bezogen. Ebenso richtet die psychoanalytische Paar- und Familientherapie ihren Blick auf die Einbettung interpersonaler Konflikte in übergreifende soziale, ökonomische und politische Zusammenhänge.
Die Weiterbildung erschließt ein dafür geeignetes Konzept der Beziehungsdiagnostik sowie des therapeutischen Prozesses. Die im therapeutischen Prozess stattfindende aufdeckende und verändernde Arbeit an unbewussten und vorbewussten interpersonellen Konflikten, Beziehungsmustern und Abwehrstrukturen nutzt deren szenische Darstellung in den (beziehungs-) therapeutischen Situationen. Somit werden sie in ihrer Existenz, Wirksamkeit und Interdependenz für alle PartnerInnen oder Familienmitglieder erfahrund somit veränderbar.